25. April 2019, 20 Uhr

 

Zaubern mit Licht

Axel Lindner
DESY
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Theoretische Physiker sagen Effekte voraus, die Zaubereien nahe kommen. So könnte sich in einem Magnetfeld Licht in Materie oder Materie in Licht verwandeln. Ob es so etwas tatsächlich gibt und was solche Effekte mit Sternen, Galaxien und der Geschichte des Universums zu tun haben, werden Forscher mit neuen Experimenten bei DESY erkunden. Sind wir versteckten Welten auf der Spur?

Verstehen Sie Pflanzisch?

Julia Kehr
Universität Hamburg
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Anders als lange gedacht, können Pflanzen ihre Umwelt wahrnehmen und sowohl untereinander, als auch mit anderen Lebewesen kommunizieren. Doch wissen Bäume ein gutes Gespräch zu schätzen? Mögen Blumen Musik? Und können Sie die Botschaften ihrer grünen Zeitgenossen entschlüsseln?

Wie baut man Federn aus Licht?

Sebastian Steinlechner
Universität Hamburg
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Vom Stoßdämpfer bis zum Kugelschreiber – mechanische Federn sind überall im Einsatz. Üblicherweise bestehen sie aus Metall oder Kunststoff. Aber wie baut man optische Federn aus Licht? Hören Sie, was Strahlungsdruck ist, wie ein optischer Resonator funktioniert und wie man daraus eine optische Feder bauen kann, die fester ist als Diamant.

Können Geldanlagen auf einen grünen Zweig kommen?

Alexander Bassen
Universität Hamburg
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Durch die Wahl unserer Bank, unserer Versicherung und unserer Altersvorsorge treffen wir auch Entscheidungen darüber, wie unser Geld angelegt wird. Unterstützen wir Klimawandel, Kinderarbeit und Korruption oder können wir mit der Entscheidung auch etwas Positives bewirken? Kostet es mich Rendite, wenn ich nicht ausschließlich nach Risiko- und Rendite-Kriterien anlege? Wie kann der Kapitalmarkt sozialen Wandel positiv beeinflussen?

Wie schnell entsteht der erste Eindruck?

Juliane Degner
Universität Hamburg
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Innerhalb mehrerer 100 Millisekunden entscheiden wir, ob uns eine unbekannte Person als vertrauenswürdig oder bedrohlich erscheint, wir sie kompetent oder sympathisch finden. Oft sind wir uns dieser ersten Urteile gar nicht bewusst und dennoch erscheint es evolutionär sinnvoll, blitzschnell Freund von Feind zu unterscheiden. Aber wie macht unser Gehirn das eigentlich? Welche Informationen nutzen wir dafür? Und wie korrekt sind unsere Urteile?

Von leuchtenden Zellen und tödlichen Oberflächen: Wir machen die Medikamente der Zukunft!

Wolfgang Maison
Universität Hamburg
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Penicillin, Cortison oder Insulin: Arzneimittel haben vielen ehemals fatalen Erkrankungen ihren Schrecken genommen. Gleichzeitig sorgen Nebenwirkungen, Allergien oder auch völlige Unwirksamkeit bei manchen Patienten für Probleme. Warum versagen einige Medikamente unerwartet? Und wie sehen die Lösungsansätze für die Zukunft der Arzneimitteltherapie aus? Mit spezifischen Krebsdiagnostika und neuen Strategien für die Bekämpfung von Infektionskrankheiten tragen wir zu einer individualisierten „Pharmakotherapie 2.0“ bei.

Liebling, ich habe den Beschleuniger geschrumpft!

Jens Osterhoff
DESY
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Teilchenbeschleuniger sind die Herzstücke riesiger Maschinen. Entwicklungen in der Hochleistungslaser- und Plasmatechnologie eröffnen jetzt die Perspektive, diese teuren und seltenen Giganten auf Hosentaschenformat zu schrumpfen – mit revolutionären Folgen für die Medizin, das Verständnis der Welt und den Inhalt meiner Taschen. Was das Surfen auf Plasmawellen damit zu tun hat, warum die Spitzenleistung von 1 Milliarde Rennwagen in einen Laserstrahl gepresst werden muss und wieso Elementarteilchen auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden, erfahren Sie hier.

Top, die Wette gilt – vom schwersten Elementarteilchen und seiner dunklen Seite

Christian Schwanenberger
DESY
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Magerquark kennt jeder, aber das Top-Quark ist ein Elementarteilchen und das schwerste dazu. Obwohl es unteilbar zu sein scheint, ist es ungefähr so schwer wie ein Gold-Atom, das aus ganz vielen Protonen und Neutronen besteht. Diese und andere krasse Eigenschaften werden mich dazu verleiten, ein Fass Bier zu wetten, dass das Top-Quark der Schlüssel zu neuen Entdeckungen, wie etwa dunkler Materie, sein wird.

Warum sind wir Sternenstaub?

Robi Banerjee
Universität Hamburg
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Es ist kaum vorstellbar, aber Sterne entstehen und vergehen: auf astronomischen Zeitskalen passiert das sogar manchmal rasend schnell. Während ihrer Lebensdauer entwickeln die Sterne den Stoff, aus dem wir gemacht sind. Wie und warum das passiert, werden wir noch heute Abend erfahren.

Alte Strategen

Michael Köhl
Universität Hamburg
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Bäume haben im Laufe der Evolution beeindruckende Fähigkeiten entwickelt, die ihnen das Überleben in einem rauen Umfeld ermöglichen. Welche Strategien das sind, erkunden wir auf einer virtuellen Reise, die beim ältesten Baum Hamburgs beginnt und über Mitteleuropa, Lappland und Madagaskar zu den Tropenwäldern Surinams führt.

Wie viele Bäume gibt es auf der Welt?

Peter Borchardt
Universität Hamburg
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Die Antwort auf diese Frage werden wir gemeinsam bei einem kalten Getränk ergründen. Dazu servieren wir noch spannende Geschichten über unsere Arbeit zur Biodiversität von Wäldern und Baumarten in Kirgistan und Äthiopien – in denen es natürlich auch viel um die Herkunft und Geschichte des Kaffees gehen wird. Und zusammen können wir uns überlegen, wie viele Bäume wir pflanzen können.

Von Zirkusschweinen und Schwiegermüttern – Grabkultur im antiken Griechenland

Kaja Harter-Uibopuu
Universität Hamburg
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Das Erinnern an Verstorbene war in antiken Gesellschaften von großer Bedeutung. So erklären zahlreiche Inschriften nicht nur, wer im jeweiligen Grab liegt, sondern auch, wer nicht darin liegen darf. Doch welche Rückschlüsse lassen sich anhand dieser Texte über den Tod auf das Leben ziehen. Und was haben Zirkusschweine damit zu tun?

Klönschnack am Lagerfeuer

Alf Mews
Universität Hamburg
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Warum sind Lagerfeuer so faszinierend? Liegt es daran, dass Feuer den entscheidenden Impuls zur Entwicklung der Menschheit geliefert hat? Seine „Zähmung“ vor mehr als einer Million Jahren führte zu gut verdaulichen, gegarten Lebensmitteln und zu einer lebenswerten Umgebung in wohl temperierten und gut beleuchteten Höhlen. Wir wollen den Mythos der züngelnden Flammen, der chemischen Reaktionen und physikalischen Prozesse entschlüsseln, um beim nächsten Lagerfeuer „mitreden zu können“.

Give peas a chance – das Revival der Hülsenfrüchte

Sascha Rohn
Universität Hamburg
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Erbsen, Ackerbohne und Süßlupine sind reich an wertvollen Eiweißen und sekundären Pflanzenstoffen und haben präventive Wirkungen gegen Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder Alzheimer. Lernen Sie nicht nur die Entwicklung von neuen Lebensmitteln und Zutaten kennen (z. B. Erbsenmehlnudeln), sondern auch die positiven Wirkungen von den sogenannten „Leguminosen“-basierten Lebensmitteln aus dem heimischen Anbau.

Bekommt SUSY noch einen Platz im Teilchenzoo?

Isabell Melzer-Pellmann
DESY
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Seit 30 Jahren gibt es das Standard- modell in der Teilchenphysik, das die Eigenschaften der Elementarteilchen und die Kräfte zwischen ihnen beschreibt. Obwohl das Modell jeden Test besteht, glauben wir, dass es nur ein Teil eines größeren Ganzen ist. Denn es gibt Phänomene, die wir damit nicht beschreiben können, etwa Dunkle Materie. Doch wie könnte eine vollständigere Theorie aussehen? Ist es vielleicht SUSY, die „Supersymmetrie", die es uns ermöglichen wird, neue Teilchen am Speicherring LHC zu finden? Vielleicht gar supersymmetrische Kandidaten für Dunkle Materie? Und wie können wir diese sehen, wenn sie doch unsichtbar ist?

Kann man auf Gravitationswellen surfen?

Jessica Steinlechner
Universität Hamburg
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Bereits vor mehr als 100 Jahren vermutete Albert Einstein, dass es Gravitationswellen geben müsse. 2015 wurden sie erstmals gemessen, und 2017 erhielt ein Forscher-Team den Nobelpreis für die Messung. Aber wie kam es eigentlich dazu? Wie viele Forscherinnen und Forscher hatten dazu beigetragen, dass die Dellen in der Raumzeit entdeckt werden konnten? Welche Technologien werden dafür benötigt? Hier gibt es einen Einblick in die Funktionsweise eines Gravitationswellendetektors und in die unglaubliche Komplexität heutiger Physik-Experimente.

Happy Birthday Grundgesetz!

Markus Kotzur
Universität Hamburg
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Unser Grundgesetz wird 70. Grund genug, auf eine gelungene Verfassung anzustoßen. Aber auch willkommener Anlass zum gemeinsamen Nachdenken darüber, wie gut unsere Verfassung und unsere freiheitliche Demokratie gerüstet sind für die Herausforderungen der nächsten Jahre.

Hilft Biertrinken gegen den Klimawandel?

Grischa Perino
Universität Hamburg
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Allein der Fleischkonsum der Deutschen verursacht jedes Jahr Treibhausgasemissionen, die in etwa dem Gesamtausstoß Portugals entsprechen. Wir gehen den Fragen nach, inwieweit sich unser persönlicher Lebensstil auf die Produktion von Treibhausgasen auswirkt und wer eigentlich die Hauptverantwortung für deren Reduktion trägt: Wirtschaft, Politik oder wir Konsumenten selbst?

Schnapp Dir die Daten! Wie eine App Wissenschaft unterstützt

Jannis Androutsopoulos
Universität Hamburg
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Was verrät die Sprache im öffentlichen Raum über die gesellschaftliche Ordnung, die kulturelle Vielfalt und Kreativität von Menschen in der Hansestadt? Wir gewähren Einblicke in eine neue Art der partizipativen Sprachforschung, an der sich alle Hamburgerinnen und Hamburger beteiligen können. Der Weg dazu ist die anlässlich des Universitätsjubiläums 2019 entwickelte App „LinguaSnappHamburg“.

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