voraussichtlich im Herbst 2021

 

Wie laut war der Urknall?

Kai Schmidt-Hoberg
DESY
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Was wissen wir über die Entstehung unseres Universums? Wie hat es sich seit dem Urknall entwickelt? Vieles spricht dafür, dass der geisterhaften „dunklen Materie“ eine ganz entscheidende Rolle zukommt. Diese mysteriöse Form ist ganz anders als „normale“ Materie, aus der Atome, wir Menschen, die Erde oder die Sonne bestehen. Wir glauben, dass es sehr viel davon gibt, aber wie können wir sie finden?

Wie europäisch denkt Europa?

Markus Kotzur
Universität Hamburg
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Der Brexit erschüttert die Europäische Union, die Trumpsche Außenpolitik hält sie auf Trab und in vielen Mitgliedstaaten keimen nationale Sehnsüchte auf. Was bleibt da von Europa? Fühlen wir uns (noch) als Unionsbürgerinnen und Unionsbürger? Trauen wir dem Recht und den europäischen Institutionen über den Weg? Und: Denkt Europa überhaupt noch europäisch?

Alexa, frag Google was Siri über mich weiß

Mathias Fischer
Universität Hamburg
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Das Internet und vernetzte Geräte bieten viele Vorteile. Gleichzeitig entstehen dadurch aber auch neue Gefahren für die Sicherheit und die Privatsphäre: Immer größeres Wissen auf den Seiten der Internetgiganten führt zum gläsernen Bürger. Zudem sind auch große Internetkonzerne und deren Produkte nicht automatisch sicher vor Hackern und Geheimdiensten. Einmal in die falschen Hände gelangt, kann dieses Wissen großen Schaden anrichten. Was tut die Forschung, um zu helfen? Was kann der Einzelne tun?

Können Röntgenblitze der Medizin auf die Sprünge helfen?

Florian Grüner
Universität Hamburg
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Krebszellen sind heimtückisch und häufig schwer zu finden. Eine Möglichkeit, sie ausfindig zu machen, sind Antikörper, die sich im Körper auf die Suche nach den Krebszellen machen. Doch wie lassen sich diese Antikörper sichtbar machen? Experimentalphysiker arbeiten an einem vielversprechenden Experiment mit Gold-Nanoclustern, an die sich solche Antikörper koppeln lassen. Mithilfe von Röntgenblitzen wollen sie die Gold-Nanocluster – und damit eben auch die daran gebundenen Antikörper – im Körper nachweisen.

Pionierinnen der Physik: Lise Meitner und Vera Rubin

Beate Heinemann
DESY
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Zu einer Zeit, in der die akademische Welt sehr von Männern dominiert war, ist es Lise Meitner (1878–1968) und Vera Rubin (1928–2016) gelungen, entscheidende wissenschaftliche Beiträge zu leisten: Lise Meitner erkannte als Erste, wie Kernspaltung möglich ist, und Vera Rubin entdeckte ca. 50 Jahre später die Dunkle Materie. Lassen Sie sich von den besonderen Leben und den herausragenden Leistungen der beiden Frauen inspirieren.

Süß trifft salzig – besondere Art der Energiegewinnung?

Ingenuin Gasser
Universität Hamburg
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In Flussmündungen treffen Süß- und Salzwasser aufeinander. Schon lange vermuten Expertinnen und Experten, dass sich dort über den unterschiedlichen Salzgehalt der Gewässer Energie gewinnen ließe. Doch wie genau könnte das funktionieren? Welche technischen Voraussetzungen bräuchte es dafür? Und wie viel Energieoutput ließe sich hier generieren? Diese Fragen werden wir gemeinsam diskutieren.

Kennt man in China die Farbe meines Sofas?

Tilo Böhmann
Universität Hamburg
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Apps und Webseiten setzen sich aus vielen verschiedenen Diensten zusammen. Dabei geht es oft sehr international zu: Daten überschreiten schnell die Grenzen zu anderen Ländern und Organisationen. Welche Daten wohin gehen, ist für Laien kaum zu überblicken. Ich gebe Einsicht in die Welt der vernetzten Dienste unseres Alltags und zeige auf, wie die Informatik in Zusammenarbeit mit der Rechtswissenschaft und der Ethik an Lösungen für eine transparentere digitale Zukunft arbeitet.

Mit SUSY auf der Spur der Dunklen Materie

Isabell Melzer-Pellmann
DESY
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Seit 30 Jahren gibt es das Standardmodell in der Teilchenphysik, das die Eigenschaften der Elementarteilchen und die Kräfte zwischen ihnen beschreibt. Eine Erfolgsstory, bisher besteht es jeden Test! Trotzdem glauben die Physiker, dass das nicht alles sein kann, da sich einige Phänomene damit nicht beschreiben lassen: z. B. Dunkle Materie und das Ungleichgewicht von Materie und Antimaterie. Doch wie könnte eine vollständigere Theorie aussehen? Supersymmetrie, auch SUSY genannt, kann die ungelösten Probleme angehen.

Wie schnell entsteht der erste Eindruck?

Juliane Degner
Universität Hamburg
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Innerhalb mehrerer 100 Millisekunden entscheiden wir, ob uns eine unbekannte Person als vertrauenswürdig oder bedrohlich erscheint, wir sie kompetent oder sympathisch finden. Oft sind wir uns dieser ersten Urteile gar nicht bewusst und dennoch erscheint es evolutionär sinnvoll, blitzschnell Freund von Feind zu unterscheiden. Aber wie macht unser Gehirn das eigentlich? Welche Informationen nutzen wir dafür? Und wie korrekt sind unsere Urteile?

Männerschnupfen – Märchen oder Wahrheit?

Marcus Altfeld
Universität Hamburg
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Unser Immunsystem schützt uns vor Infektionen. Wissenschaftliche Erkenntnisse deuten immer mehr darauf hin, dass die Antworten des Immunsystems auf Infektionen bei Frauen und Männern unterschiedlich sein können. Zum Beispiel reagiert das Immunsystem bei Frauen stärker gegen Krankheitserreger, was zu einer schnelleren Beseitigung von Infektionen führen kann. Ist an dem berüchtigten Männerschnupfen also tatsächlich etwas dran?

grübel, wunder, staun! Was haben Comics mit Bildung zu tun?

Sylvia Kesper-Biermann
Universität Hamburg
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Comics wurden in Deutschland lange als minderwertig, verdummend und pädagogisch nicht empfehlenswert abgelehnt. Das begann sich seit den 1970er Jahren zu ändern; Comics sind inzwischen in der Schule, in der Erwachsenenbildung und auch in der Universität zu finden. Warum haben die Bildergeschichten inzwischen so einen guten Ruf? Und was macht den Comic besonders geeignet für Bildungszwecke?

Wer schrumpft die Giganten?

Jens Osterhoff
DESY
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Teilchenbeschleuniger sind die Herzstücke riesiger Maschinen. Dank neuester Entwicklungen werden wir diese Giganten bald auf Hosentaschenformat schrumpfen können – mit potentiell revolutionären Folgen für die Medizin, das Verständnis der Welt und den Inhalt Ihrer Taschen. Wie das geht, erfahren Sie hier.

Wo ist der Geist?

Thomas Krödel
Universität Hamburg
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Die Frage, wie Geist und Körper zusammenhängen, ist eine Grundfrage in der Philosophie. Nehmen wir zum Beispiel an, der Geist ist nicht körperlich – kann er dann trotzdem auf unseren Körper einwirken? Und ist dieses Problem viel einfacher zu lösen, wenn wir davon ausgehen, dass sich der Geist in unserem Gehirn befindet?

Ist Quark der Schlüssel zum dunklen Universum?

Christian Schwanenberger
DESY
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Speisequark kennt jeder, aber das Top-Quark ist ein Elementarteilchen und das schwerste dazu. Obwohl es unteilbar und unendlich klein zu sein scheint, ist es ungefähr so schwer wie ein Gold-Atom, das aus fast 200 Protonen und Neutronen besteht. Wegen solcher krassen Eigenschaften glauben viele Wissenschaftler, dass das Top-Quark der Schlüssel zu bahnbrechenden Entdeckungen, wie etwa Dunkler Materie, sein könnte. Aber was hat das mit Speisequark zu tun?

Kennen Sie Ihre Rechte?

Milan Kuhli
Universität Hamburg
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Wer angeklagt ist, ist noch längst nicht verurteilt. Auch wenn es sicherlich nicht besonders angenehm ist, Angeklagter in einem Strafprozess zu sein, so gewährleistet dieser Status doch grundlegende und zentrale Rechte. Doch welche sind das genau? Und was muss sich auch ein Angeklagter schon alles gefallen lassen?

Warum ist die Raumzeit krumm?

Benjamin Bahr
Universität Hamburg
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Vor über einhundert Jahren stellte Albert Einstein die Theorie auf, dass Raum und Zeit gekrümmt sind. Doch was bedeutet das? Was heißt überhaupt Krümmung? Wie muss man sich gekrümmte Zeit vorstellen und welche Auswirkungen hat sie? All das werden wir klären: Erfahren Sie Grundsätzliches zur Relativitätstheorie und wie sie unser tägliches Leben bestimmt.

Falsche Fakten von falschen Freunden?

Katharina Kleinen-von Königslöw
Universität Hamburg
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Wir alle haben unsere bewährten Strategien, um zu entscheiden, welchen Informationen wir vertrauen (und welchen nicht). In sozialen Medien funktionieren viele dieser Strategien aber nicht mehr, manche davon locken uns jetzt sogar auf falsche Fährten. Nur woran liegt das, und wie finden wir den Weg aus dem Falschinformationslabyrinth?

Wer hat das Sagen im Universum?

Axel Lindner
DESY
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Dank Newton schicken wir Raumschiffe durch das Sonnensystem; ohne Maxwell könnten wir nicht im WLAN surfen. Und doch schwanken beide Riesen. Versagen die Newtonschen Gesetze am Rande der Milchstraße? Oder rettet das Zwergteilchen Axion den alten Newton und weist Maxwell auf eine Nachlässigkeit hin? Wir wollen das klären und nebenbei herausfinden, wer wirklich im Universum das Sagen hat.

A giant, underground X-ray laser meets tiny, dancing biomolecules

Adrian Mancuso
European XFEL
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How might it be possible to observe tiny biomolecules with a giant X-ray laser? What does it mean to “see” something so small? And why might this be relevant to our future understanding of biomedicine or energy generation? What is a giant X-ray laser anyway? A discussion where a kilometre-scale scientific apparatus meets tiny, atomic-scale structures – all over a few quiet drinks.

Ungefiltert: Wenn die Niere streikt

Tobias Huber
Universität Hamburg
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Fast unbemerkt filtern unsere Nieren täglich mehrere Tausend Liter Blut, um den Körper im Gleichgewicht zu halten. Die unglaubliche Präzision dieses Biofilters ist bis heute technisch unerreicht – und Störungen der Filtervorgänge führen rasch zu lebensbedrohlichen Erkrankungen. Aber wie genau funktioniert der? Wie schützen wir unsere Nieren vor Erkrankungen? Und ist eine Kunstniere zukünftig denkbar?

And the winner is... Wahlen und demokratische Entscheidungen

Matthew Braham
Universität Hamburg
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Wahlen sind ein Grundpfeiler freier und demokratischer Gesellschaften. Doch spiegeln freie Wahlen tatsächlich den demokratischen Willen des Volkes wider? Eine wissenschaftliche Untersuchung zu Abstimmungssystemen offenbart viele überraschende und unbequeme Wahrheiten. Dem gehen wir auf den Grund und überprüfen bei der Gelegenheit auch, ob der „Exportschlager deutsches Wahlsystem“ wirklich das hält, was er verspricht.

Hört man etwas im Weltraum?

Oliver Gerberding
Universität Hamburg
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Im All gibt es keine Luft zum Vibrieren, nur noch Raum und Zeit. Auch die können wackeln, nur unsere Ohren sind nicht gut genug, solche Gravitationswellen auch zu hören. Wie baut man also ein Hörgerät für Raum und Zeit, einen Gravitationswellendetektor? Und wie weiß man, dass man nicht doch etwas anderes hört?

Das Leben ist riskant: Wie entscheiden wir?

Petra Steinorth
Universität Hamburg
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Mit dem Auto fahren, Aktien kaufen oder einen Partner suchen – ständig müssen wir kleine und große Entscheidungen treffen. Und fast immer sind damit Risiken verbunden. Doch wie entscheiden wir überhaupt? Welchen Dingen geben wir dabei Vorrang? Wie gehen wir mit Risiken um? Die Forschung hat darauf interessante und überraschende Antworten: Zum Beispiel, welchen Einfluss Peergroups, die Finanzkrise oder auch die Länge unseres Zeigefingers auf unsere ökonomischen Entscheidungen haben.

Das Higgs-Teilchen und die Struktur des „Nichts“

Georg Weiglein
DESY
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Was ist die Struktur des Vakuums? Dank der Entdeckung von sogenannten Higgs-Teilchen haben wir Hinweise darauf, dass der Zustand niedrigster Energie im leeren Raum, den wir normalerweise als „Nichts“‘ bezeichnen, eine faszinierende Struktur besitzt. Die Erforschung der Higgs-Teilchen erlaubt es uns, Einblicke in die fundamentalen Zusammenhänge der Natur und des Universums zu gewinnen.

Licht macht Sachen!

Markus Drescher
Universität Hamburg
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Licht ist enorm wichtig für das Leben – die Sonne spendet Wärme und liefert Pflanzen die notwendige Energie. Licht erweist sich aber auch in Forschung und Technik als mächtiges und zunehmend unentbehrliches Werkzeug. Was ist also das Besondere an Licht? Welche seiner Eigenschaften machen es so wertvoll für Anwendungen? Wie wird es unser Leben verändern?

Mit dem Autonomen Fahrzeug durch die Kneipe

Timo Reis
Universität Hamburg
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Das Autonome Fahren wird mehr und mehr Realität. Zahlreiche Disziplinen – von der Technik bis zu Ethik – beschäftigen sich mit dem Thema, darunter auch die Mathematik. Sie bietet Antworten auf die Fragen, wie man an der Ampel an der richtigen Stelle zum Halten kommt und wie man erkennt, ob eine Ampel rot ist. Und dass Autonomes Fahren sogar in der Kneipe geht, erfahren Sie bei uns.

Wie schrumpft man einen Beschleuniger?

Franz Kärtner
DESY / Universität Hamburg
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Teilchenbeschleuniger durchdringen den Untergrund Hamburgs über viele Kilometer. Sie erzeugen intensive kurze Röntgenlichtpulse, mit denen sich chemische Reaktionen und biologische Prozesse filmen lassen. Sie helfen, die elementaren Bausteine der Natur zu finden und das Universum zu verstehen. Doch kann man diese Beschleuniger und Röntgenlaser auch viel kleiner bauen und für neue medizinische Methoden verwenden?

Können wir das Chaos im Mikrokosmos bändigen?

Simone Techert
DESY
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Warum neigen die kleinsten chemischen Einheiten, die Atome und Moleküle, zum Laissez-faire und räumen nicht gerne auf? Mit den neuen DESY-Lichtquellen können wir das molekulare Chaos bestimmen – vielleicht gibt es sogar Wege, Atome und Moleküle zur Ordnung zu „bändigen“. Hören Sie, was das mit Energiegewinnung zu tun hat und welche Rolle Wasser dabei spielt.

Wie dreht man Filme fürs Molekülkino?

Jochen Küpper
DESY / Universität Hamburg
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Moleküle sind die Basis des Lebens. Sie speichern Energie und Information, und sie wandeln sich ineinander und miteinander um – in rasender Geschwindigkeit und auf kleinstem Raum. Was passiert bei diesen chemischen Reaktionen? Was genau müssen wir tun, um sie zu kontrollieren? Können wir die Moleküle sogar herumschubsen, wie es uns gefällt? Fangen wir damit an, sie aufzustellen, um sie in Superzeitlupe und -vergrößerung zu beobachten und sie dann vielleicht sogar von unseren Regieanweisungen zu überzeugen.

Eiszeit – was passiert bei ganz kalten Temperaturen?

Henning Moritz
Universität Hamburg
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Schnee und Eis sind schön, bei minus 20 Grad Celsius hört der Spaß im Winter aber auf. An minus 273,15° Celsius – also den absoluten Nullpunkt – wollen wir gar nicht erst denken. Trotzdem gibt es in der Physik seit über hundert Jahren ein Wettrennen, immer kältere Temperaturen zu erreichen. Denn diese können enorme Vorteile mit sich bringen, um zum Beispiel wundersame Phänomene wie Stromleitung ohne Reibungsverluste oder die Überlagerung von Materiewellen zu beobachten.

Wie werden Maschinen intelligent?

Armin Iske
Universität Hamburg
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Kaufempfehlungen auf Webseiten, Betrugserkennung und autonome Fahrzeuge: Maschinelles Lernen kommt nicht nur immer häufiger zum Einsatz, der Begriff fällt auch in der lebhaft geführten Debatte über Digitalisierung. Doch wie können Maschinen überhaupt lernen? Und gibt es auch maschinelle Lehrer? Wir wollen erkunden, was die Mathematik mit ihren lernbasierten Algorithmen damit zu tun hat.

Rettet die Tiefsee unser Klima?

Niko Lahajnar
Universität Hamburg
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Die Meere nehmen einen großen Teil des Treibhausgases CO₂ auf und transportieren es in tiefere Schichten der Ozeane. Ohne diesen natürlichen Puffer wäre es auf der Erde extrem heiß und unsere Welt würde komplett anders aussehen. Wie beeinflusst der Klimawandel den Kreislauf von der Atmosphäre über die Ozeane bis hin zur Ablagerung in der Tiefsee? Und würde es den Menschen ohne die Ozeane überhaupt (noch) geben?

Was das Herz begehrt

Stefan Blankenberg
Universität Hamburg
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Es schlägt etwa 100.000 Mal am Tag und hält die Zirkulation von rund fünf Litern Blut durch unseren Körper aufrecht: Das Herz ist der Motor unseres Lebens. Erkrankungen wie Infarkte oder Herzschwäche können daher lebensbedrohlich werden. Was braucht das Organ, um lange gesund und im Takt zu bleiben? Welchen Einfluss haben dabei Ernährung, Bewegung und die Vermeidung von Stress?

Warum zerstören wir Kunstwerke?

Iris Wenderholm
Universität Hamburg
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Albrecht Dürers Münchner Marienbild wurde Opfer eines Säureattentats, die Buddha-Statuen von Bamiyan wurden von den Taliban gesprengt und auf Michelangelos Pietà im Petersdom mit dem Hammer eingeschlagen. Die Gründe für diesen Ikonoklasmus, also das Zerstören und Beschädigen von Kunstwerken, sind vielfältig: religiöser Wahn, psychische Störung, erotischer Overkill. Doch was sagen diese sehr unterschiedlichen Demolierungen über den Status von Bildern, Kunst und kulturellem Erbe aus?

Was nehmen Pflanzen wahr?

Jörg Fromm
Universität Hamburg
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Obwohl sie kein Nervensystem haben, nehmen Pflanzen ihre Umgebung verblüffend präzise wahr und kommunizieren miteinander. Zum Beispiel bilden sie bei Insektenfraß Abwehrstoffe und können unterscheiden, ob Umweltreize gefährlich sind oder nicht. Selbst eine Art primitives Gedächtnis scheinen sie zu haben. Die erstaunlichen Sinnesleistungen haben unsere Sichtweise auf Pflanzen in den vergangenen Jahren deutlich verändert.

Heiße Prozesse in kalten Böden

Eva-Maria Pfeiffer
Universität Hamburg
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Sibirien beginnt gleich hinter Hamburg! Stimmt das? Eine Antwort darauf gibt die Hamburger Permafrost-Forschung, die Ihnen die Faszination der arktischen Landschaften Sibiriens und ihren Cryosolen in die warme Kneipe holt. Cryosole sind Dauerfrostböden, die es in sich haben: Kleinste Akteure (z.B. Bakterien) heizen die Prozesse in kalten Böden an und tragen dazu bei, dass nicht nur die Freisetzung von Methan unsere Umwelt und unser Klima verändert!

Alles „Nano“?

Horst Weller
Universität Hamburg
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Nanotechnologie ist längst in unser Leben eingezogen. Von kratzfesten und schmutzabweisenden Beschichtungen zu Batterien, von effizienteren Katalysatoren zu Fernsehern und Beleuchtung – sowie von Magnetspeichern zu neuartigen Medikamenten. Aber was macht „Nano“ so besonders?

Die größten Meteoriteneinschläge der Erde

Ulrich Riller
Universität Hamburg
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Immer wieder kommt es in unserem Sonnensystem zu kosmischen Kollisionen. Auch die Erde hat Einschlagsspuren: Besonders berühmt ist der 66 Millionen Jahre alte und etwa 200 Kilometer große Chicxulub-Krater in Mexiko, der auch als „Dinokiller“ bekannt ist. Wir werden anhand eines Bohrkerns zeigen, welche Zustände ein Gestein während der nur zehnminütigen Kraterbildung durchläuft, und wie dieses Wissen zur Lösung eines jahrzehntelangen Paradoxons beitrug.

Gesunde Lebensmittel – Alles Rohkost oder was?

Sascha Rohn
Universität Hamburg
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Neben Kohlenhydraten, Vitaminen und Wasser nehmen wir mit Obst und Gemüse auch eine Vielzahl sogenannter sekundärer Pflanzenstoffe auf. Die physiologischen und zum Teil auch toxikologischen Wirkungen einer Reihe dieser Verbindungen werden derzeit untersucht. Doch was passiert, wenn sich die Pflanzenstoffe verändern? Zum Beispiel bei der Ernte, der Lagerung sowie der Be- und Verarbeitung?

Was hat Röntgen mit Einstein zu tun?

Robin Santra
DESY / Universität Hamburg
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Im Jahr 1921 erhielt Einstein den Nobelpreis für „seine Entdeckung des Gesetzes des photoelektrischen Effekts“. Wussten Sie, dass dieser physikalische Effekt unter anderem in der Medizin, den Materialwissenschaften und der Kunstgeschichte Anwendung findet? Mit dem photoelektrischen Effekt lässt sich zum Beispiel auch das Innere von Planeten und Sternen erforschen. Wie funktionieren diese Anwendungen? Wie hängen sie mit Teilchenbeschleunigern und Lasern zusammen? Und besteht Licht wirklich aus Photonen?

Wieviel Kunst(werk) steckt in Lebensmitteln?

Markus Fischer
Universität Hamburg
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Oberflächlich betrachtet haben Lebensmittel mit Kunstwerken nichts gemein, bis auf die Tatsache, dass beide bisweilen gefälscht werden. Für Laien sind diese Verfälschungen kaum wahrnehmbar und ein Betrug fällt meist nicht auf, weil gut gemachte Fälschungen genauso schön sind oder ebenso gut schmecken. Geht man der Sache mit Hilfe von technischen Methoden auf den Grund, merkt man schnell, dass die Grundlage von beidem Moleküle bilden, die auch tatsächlich mit denselben Verfahren analysiert werden können.

Was haben Fußballtrikots mit Barrierefreiheit zu tun?

Sven Degenhardt
Universität Hamburg
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In der öffentlichen Diskussion wird der Abbau von Barrieren oft mit baulichen Maßnahmen für Wenige verbunden. Konsequent umgesetzte Barrierefreiheit schafft aber eine komfortable Umwelt für Alle und zwar in allen Bereichen: in Kultur und Freizeit, auf der Arbeit und beim Wohnen, in der Mobilität. Aber auch die Digitalisierung eröffnet Chancen für einen besseren Zugang zu Informationen – und schafft gleichzeitig neue Barrieren!

Ist Mikroplastik gefährlich?

Elke Fischer
Universität Hamburg
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Die Verschmutzung der Meere durch sogenanntes Mikroplastik wird derzeit viel diskutiert. Die winzigen Partikel sind mittlerweile in Muscheln, Fischen und anderen Meeresbewohnern zu finden. Aber was genau ist Mikroplastik eigentlich und wie entsteht es? Was kann getan werden, um seine Freisetzung zu reduzieren? Und besonders wichtig: Wie gefährlich ist Mikroplastik für uns und unsere Umwelt?

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